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Ich verkaufe keine Fotos,  sondern eine  Geschichte,
die aus kleinen aber wertvollsten Momenten gebaut ist.
Ich fotografiere Deine Hochzeit nicht, ich male sie mit Licht und Schatten,
deinem Lächeln und meiner Leidenschaft aus.
Ich bin keine Fotografin. Ich bin ein Bild-Regisseur, und du bist mein Star.

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Meine Reise mit der Kamera an der Seite hat so in etwa 2006 angefangen.

 

Mit meiner ersten Spiegelreflexkamera Canon 350D habe ich – zwar konzeptionell durchdacht, aber technisch doch eher zufällig – ein Foto für ein Contest gemacht, was zu meiner Verwunderung den ersten Platz gemacht hat. Danach wollte mich jemand interviewen, um bestimmt nach Techniken, Objektiven, Erfahrungen zu sprechen… ich war nicht erreichbar. Was sollte ich denn sagen? Ich wusste ja nicht mal, mit welchem Objektiv ich das Foto geschossen habe. Und mein Kamerarädchen stand damals natürlich bei dem Buchstaben P (Programm-Automatik) wie dran geklebt. Das hat mich aber dazu gebracht mich mit der Materie zu beschäftigen.

 

Nicht alleine, mit meinem sehr guten Freund, der seit Jahren die Fotografie liebt und traumhafte Fotos macht – Manfred Kampschulte. Der Manfred war letztendlich derjenige, der mich jeden Tag mit Fragen bombardiert hat, die ich nur halbwegs verstanden habe. 70-200 Blende 2.8, oder Blende 70 und 2.8-200? Ich verstehe nur Dworzec (Bahnhof auf Polnisch). Dann als ich mit mich diesen ganzen Blenden, Zeiten, Brennweiten angefreundet habe, habe ich angefangen mit dem Kopf zu fotografieren.

 

Die Resultate konnten sich sehen lassen. Und dann passierte was Unerwartetes – ein Brautpaar wollte mich für eine Hochzeit buchen. Martas Duden: Hochzeitfotos => Baum, Parkbank, Küssen, Blumenstrauß, sich gegenseitig anschauen, er kniet und sie ist so glaubwürdig überrascht, wie jemand am 23. Dezember vor Weihnachten. Statt Manfred, kam das Internet zur Hilfe. Eine Stunde später und ein paar Dutzend Seiten (gut, dass ich die richtigen gefunden habe – danke Jeff Ascout, dass deine Seite so einfach zu finden ist: http://www.jeffascough.com/) habe ich die Herausforderung angenommen eine Hochzeit zu fotografieren.

 

Danke Astrid und Thomas, dass ihr mir das ermöglicht habt. Vor eurem Vertrauen ziehe ich meinen Hut! Ich habe meine Aufgabe souverän erledigt, denn ich liebe diese Fotos bis zum heutigen Tag und zeige sie stolz! Jetzt bin ich ein paar tausende Fotos und ein paar Dutzend Hochzeiten älter, versuche aber immer noch diese Begeisterung, die ich bei der ersten Hochzeit hatte zu behalten. Und ja, ich weine manchmal in der Kirche!